1937 übergab Martha Langer-Schlaffke der Stadt Ziębice (damals Münsterberg) Sammlungen
ihres verstorbenen Mannes, des schlesischen Malers, Konservators von Kunstwerken,
des Reisenden und gebürtigen Münsterbergers Joseph Langer (1865-1918). In diesem
Saal können wir einen Teil des Erwerbes des Kunstmalers und aus seinem Haus stammende
Gegenstände sehen. Das Innere ist in der Atmosphäre der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert
gehalten, ausgestattet überdies mit Gegenständen, die Joseph Langer während zahlreicher
Auslandsreisen kaufte. Unter diesen Ausstellungsgegenständen verdient die griechische
Ikone des Heiligen Johannes des Täufers, des Engels der Wüste, aus der ersten Hälfte
des XVII. Jahrhunderts das Hauptaugenmerk.